Rheumatische und degenerative Erkrankungen

Die rheumatoide Gelenksentzündung ist ein systemischer Zustand, der das synoviale Gewebe betrifft.

Bei rheumatoider Gelenksentzündung kommt es zu einer entzündlichen Veränderung der Gelenksinnenhaut.

Dieses entzündliche Gewebe überdehnt die Weichteilstrukturen, die ein Gelenk zusammenhalten, zerstört und unterwandert den Gelenksknorpel und tritt anschließend in den Knochen ein.

Sehnenscheiden der Beugesehnen und der Strecksehnen werden ebenfalls entzündlich verändert. Dieses Entzündungsgewebe kann in das Sehnengewebe hineinwachsen und somit zu Sehnenzerstörungen mit Sehnenrissen führen. Alle diese Gelenks- und Sehnenzerstörungen, die nicht nur mit Schmerzen verbunden sind, führen zu Fehlstellungen und somit zu einer Funktionseinbuße der Hand. Bei der Behandlung eines Rheumapatienten müssen der Rheumatologe, der Handchirurg, der Facharzt für physikalische Medizin, die Physio- und die Ergotherapeutin sowie eventuell die Psychologin intensiv zusammenarbeiten.

Da bei Rheumapatienten nicht nur die Hände sondern auch andere Gelenke des gesamten Bewegungsapparates von der Erkrankung befallen sein können, ist der Gesamtzustand des Patienten zu beachten und das Behandlungskonzept individuell zu stellen.

So umfassen die konservativen (nicht operative) Therapien die medikamentöse Einstellung und Überwachung des Patienten, die verschiedensten Anwendungen aus dem Spektrum der physikalischen Medizin, die krankengymnastische Betreuung durch die Physiotherapeutin sowie die Betreuung durch die Ergotherapeutin, deren wesentliche Domäne die Herstellung von dynamischen, mobilisierenden und/oder statischen, stabilisierenden Schienen ist. Sie unterrichtet den Patienten auch im Gelenksschutz, einem ökonomischen Krafteinsatz während der Ruhe und Arbeit, um Schmerzen und Fehlbelastungen zu vermeiden.

Weiters wird der Patient über Arbeitsmaterialien, Gehhilfen, Schuhversorgung unterrichtet und im Selbsthilfetraining in Bezug auf Körperhygiene, An- und Auskleiden, Essenseinnahmen und Fortbewegung beraten. Mit z.B. Weben, Hobeln, Kneten, Zeichnen, usw. kann der Patient funktionell trainiert werden. Die Indikation, der Zeitpunkt und die Auswahl der Art des operativen Eingriffes ist von der Gesamtsituation, der Schmerzsymptomatik und dem Befallmuster abhängig.

Die verschiedenen notwendigen chirurgischen Maßnahmen werden individuell in einem Behandlungsplan zusammengestellt.

Das Wichtigste ist, den Schmerz zu mildern, die Funktion zu verbessern, ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und das Erscheinungsbild zu verbessern. Mit gemildertem Schmerz ist es manchen Patienten trotz schwerer Deformitäten möglich, durch Anpassung an ihren Zustand zu arbeiten. Die operativen Eingriffe umfassen die Entfernung des entzündlich erkrankten Gewebes um die Sehnen und aus den Gelenken, die Sehnenchirurgie, den Gelenksersatz und die Gelenksversteifung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der behandelnden Ärzte und Therapeuten ist nicht nur vor, sondern auch nach einer Operation unabdingbar.

Dr. Martin Leixnering

Dr. Martin Leixnering kann auf eine jahrelange exzellente chirurgische Ausbildung zurückblicken und zeichnet sich durch sein besonders auf die Handchirurgie ausgerichtetes Wissen aus.

Er und sein, speziell unter seiner Leitung ausgebildetes Team von hochmotivierten Ärzten, setzen sich mit all ihrem Wissen und Können ein, dass es Ihnen bald besser geht.

  • „Hat meine Hand vor über 10 Jahre operiert, bis heute keine Beschwerden. Danke“

    Harald H.

  • „Vor 15 Jahren an der linken Hand operiert (Karpaltunnelsyndrom) alles bestens - jetzt ist die Rechte dran.“

    Peter M.

  • „Seit Jahren bestens betreut! Die ganze Familie! Ein großes Dankeschön!“

    Sandra R.

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